Archiv: Mai 2011

Buchrezession „Follow me!“ – Anne Grabs, Karim-Patrick Bannour

Kirsten

Ein weiteres Social Media Buch ist auf dem Markt und auch wenn man denkt, dass man bereits alles gelesen hat, beantwortet das Buch „Follow me!“ immer noch offene Fragen.

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Die beiden Autoren Anne Grabs und Karim-Patrick Bannour haben jahrelange Erfahrung im Onlinebereich und beschreiben das Trendthema Social Media sehr anschaulich, mit vielen Praxisbeispielen und Bildern. Auch smatch.com wird in diesem Zuge mit der im September 2010 veröffentlichten Facebook-Produktsuche im Kapitel Social Commerce erwähnt. Neben der Erläuterung von Social Media und seinen unterschiedlichen Instrumenten, liefert das Buch Tipps für die bessere Darstellung des eigenen Unternehmens im Web. Darüber hinaus verweist es auf kleine und große Stolpersteine, die das Social Web mit sich bringt.

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Das sehr umfangreich geschriebene Buch lässt sich durch das detaillierte Inhaltsverzeichnis hervorragend als Nachschlagewerk für Neueinsteiger aber auch Fortgeschrittene nutzen. Eine echte Empfehlung für alle die noch was (dazu) lernen möchten.

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JAX 2011 – die Konferenz für Java, Enterprise-Architekturen und Cloud-Computing

sarah@smatch.com

Die JAX findet jährlich im Mai in Mainz statt und gilt als die größte Konferenz für Java-Technologien und -Architekturen in Deutschland. Auch diesmal sollte uns das Programm nicht enttäuschen. Es war gespickt mit Goldkörnern, u.a. ein Vortrag von Kohsuke Kawaguchi, der treibenden Kraft hinter Jenkins/Hudson, ein Werkzeug, welches die meisten Java-Entwickler täglich nutzen (so auch wir).

jax2011Die Konferenz bringt Java-Entwickler und -Entscheider aus den verschiedensten Branchen und Firmengrößen, mit ganz unterschiedlichem Hintergrund zusammen. In diesem Schmelztigel der Java-Strömungen versuchen die großen Fische sich als modern, trendy und innovativ zu präsentieren und die kleinen bunten, wirklich innovativen Fische Beachtung zu finden.

Auf der JAX haben sich vier zentrale Themen herauskristallisiert, das Cloud-Computing, die Rolle des “DevOp”, JavaScript auf der Serverseite und Taskunterstützung für den Entwickler im gesamten Application Lifecycle.

Das “Cloud-Computing” scheint inzwischen die großen Fische erreicht zu haben. Die Sessions hierzu verließen deshalb nur selten die Entscheider-Flughöhe und waren für uns Techies wenig brauchbar. Einzig der Grundtenor, dass Cloud-Nutzung manchmal Sinn macht, bestätigte uns in unserem Vorgehen bei der Weiterentwicklung der smatch.com-Plattform.

Die Rolle der “DevOps” arbeiten als hybrider Zwitter mit am Programmcode, kümmern sich aber parallel um den Betrieb der Anwendung. So kann schon zur Entwicklungszeit ein reibungsloser Betriebsübergang neuer Anwendungsversionen sichergestellt werden. Der Graben zwischen Entwicklung und Betrieb verkleinert sich, wenn er nicht gar ganz verschwindet.

JavaScript ist ein alter Hut. Haben wir alle schon mal im Browser ausgeschaltet, weil es als inhärent unsicher gilt. Haben wir aber für unsere Lieblingswebseiten GoogleMail und Facebook stets aktiviert. JavaScript ist der Motor des Web 2.0. Während sich die etablierte Java-Welt in den letzten Jahren vor allem um komplexe Komponentenmodelle gekümmert hat (z.B. OSGi), ist auf Basis der JVM eine Servertechnoligie herangereift, welche die Keyplayer für Java EE mühelos in die Tasche steckt. Bei den bunten Fischen scheinbar längst Usus, verspricht der Einsatz hochgezüchteter JavaScript-Engines auf der Serverseite (z.B. in Node.JS) durch nichtblockierende, asynchrone IO eine schnellere, aber vor allem massiv parallele Anfrageverarbeitung – bei wesentlich geringerem Hardwareverbrauch.

Mik Kersten von Tasktop gilt als Vordenker der Task-fokussieren Arbeitsunterstützung. Er ist Initiator von Mylyn, einem Task-Management-Plugin in Eclipse, welches in den letzten Jahren zu einem wahren Ökosystem gewachsen ist. In seiner Keynote hat er einen überzeugenden Vergleich zwischen dem Verbesserungsprozess in der Toyota Autoproduktion und der integrierten Toolunterstützung in modernen Java-IDEs gezogen. Mylyn ermöglicht es den Anwendungsentwickler, ohne seine IDE zu verlassen, seine Tasks aus Bug- und Featuretracker fokussiert zu verarbeiten und den Rollout über die Buildserver zu steuern.

Wir sind mit hunderten von neuen Ideen und vielen neuen Impulsen zurück von der JAX bei smatch und freuen uns auf das nächste Mal!

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