Persönliche Empfehlungen liegen hoch im Kurs bei Konsumenten
Man sitzt gemütlich mit Freunden oder Familie zusammen, redet über dieses und jenes und hin und wieder auch über die neuesten Anschaffungen. Empfehlungen und Erfahrungen bezüglich Shops und Produkte werden ausgetauscht und sehr oft berücksichtigt man diese Ratschläge und Tipps beim nächsten Einkauf.
Eine neue Studie von AC Nielson “Vertrauen in Werbung” bestätigt dies nicht nur, sondern geht noch tiefer in die Materie.


Weltweit vertrauen 90% der Konsumenten Empfehlungen von Bekannten, in Deutschland sind es 89%.
An zweiter Stelle des Rankings liegen redaktionelle Inhalte, ihnen vertrauen 76% der Deutschen, gefolgt von Online-Konsumentenbewertungen mit 67% (weltweit 70%).
Der Anstieg von usergeneriertem Content im Internet trägt dazu bei, dass sich Konsumenten noch mehr auf Mundpropaganda verlassen. Auch klassische Werbung hat durchaus Relevanz, immerhin vertraut rund die Hälfte der Konsumenten dieser Form der Information. Klares Schlusslicht sind Werbe-SMS, ihnen vertrauen nur 18% der Deutschen.

Internationale Unterschiede
Den Online-Bewertungen Anderer vertrauen Vietnamesen (81%) am stärksten, gefolgt von Italienern (80%) sowie Chinesen und Franzosen (jeweils (77%).Am wenigsten verlassen sich Finnen (50%) und Argentinier (46%) auf Online-Bewertungen.
Marken-Websites sind weltweit die vertrauenswürdigste Form klassischer Werbung. Besonders im asiatischen Raum verlassen sich die Konsumenten stark darauf: In China sind es 82%, in Pakistan 81% und in Vietnam 80%.
Weltweit vertrauen 7 von 10 Konsumenten Marken-Websites, in Deutschland sind es nur mehr 57%. Dieses Unterschiede machen deutlich, wie unterschiedlich Werbestrategien in einzelnen Ländern sein müssen. Die Ergebnisse zeigen auch, dass – abgesehen von Mundpropaganda – klassische Werbung immer noch stark beeinflusst. Das bestätigen auch aktuelle Nielsen Studien. Sie zeigen, dass Online-User meistens Marken-Websites besuchen oder Kontakt mit dem Hersteller aufnehmen, bevor sie ihre Bewertung posten.













