Briten stehen auf Online-Modeshopping
Bei ecin gibt es heute einen spannenden Beitrag über die Online Umsätze der Modebranche in UK. Aktuell vermelden die Offline Stores im Inselstaat den schlechtesten Umsatz seit 25 Jahren. Dies haben die Marktforscher von Hitweise herausgefunden.
Bei ecin heisst es:
Das hat einen guten Grund, denn die Online-Umsätze für Kleidung boomt sowie die gesamte Branche online. Die Online-Kategorie Kleidung und Accessoires ist in Großbritannien der viertgrößte Subsektor, neben Auktionen, Baumärkte sowie Rewards and Directories. Fast jeder zehnte Brite hat im Juni 2008 bereits online einen Kleidungs-Shop aufgesucht. Im September 2005 waren es noch 4,6 Prozent.
Als Grund für den sprunghaften Anstieg der Online-Abverkäufe, führen die Marktforscher das verzögerte Selbstverständnis der Fashion-Retailer an. Diese haben spät - dafür umso wirkungsvoller - erkannt, dass ihr Geschäft auch online abbildbar ist.
Spannend ist auch die Frage des Traffics. Diesen beziehen die englischen Mode-Shops zunehmend aus Social Networks.
Eine wichtige Quelle für den Traffic sind die Sozialen Netzwerke. Im Mai 2008 kamen 6,37 Prozent des Upstream-Traffics von diesen Seiten. Damit versorgen Facebook, MySpace und in Großbritannien auch Bebo die Kleidungshändler sogar mit mehr Traffic als die Lifestyle/Fashion-Sites mit 5,13 Prozent.
Auch wenn es eine ähnliche Statistik für deutsche Händler, nach unserem Wissen (noch) nicht gibt, ist auch hierzulande der Anstieg von Fashion-Shops spürbar. Dies wird auch durch die stetig steigende Anzahl der Händler-Anfragen bei smatch.com deutlich.





